Hilfen, die tragen.

Ambulante Hilfen.

Unsere ambulanten Hilfen richten sich an Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrem Lebensumfeld Unterstützung und Begleitung benötigen. Wir bieten:

  • Ambulante Familienberatung
  • Erziehungsbeistandschaft
  • Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)
  • Heilpädagogisches Reiten
  • Ambulante Clearingverfahren
  • Begleitung von Besuchskontakten
  • Hilfen für junge Volljährige im Übergang in ein eigenständiges Leben

Unsere Beratungsstellen befinden sich in Nordhorn und Lingen. Von dort aus arbeiten wir flexibel, aufsuchend und alltagsnah mit den Familien und den beteiligten Netzwerkpartnern zusammen. Hierbei sind wir offen für eine bundesweite Zusammenarbeit nach den § 27/30/31/36a und § 41 SGB VIII. Nah am Alltag. Klar im Auftrag. Gemeinsam in der Lösung.

Stationäre Hilfen.

Unsere stationären Angebote nach § 34/35a und § 42 SGB VIII bieten einen sicheren Lebensort, an dem Kinder und Jugendliche Orientierung und individuelle Unterstützung im Alltag erhalten. Ein besonderes Merkmal unserer stationäre Hilfen ist die enge Verbindung unserer Mitarbeitenden zu den Wohngruppen: Feste Bezugspersonen sind eng in den Lebensalltag der jungen Menschen eingebunden und wohnen vor Ort. Dies sorgt für Nähe, Verlässlichkeit und tragfähige Beziehungen.

  • HobitzHof – 7 Plätze · Mädchen und Jungen · 4–13 Jahre
  • De Lütten – 8 Plätze · Mädchen und Jungen · 4–13 Jahre
  • Villa Grün – 6 Plätze · Mädchen und Jungen · 4–13 Jahre
  • Wohngruppe Uphok & Startkurs – zwei Standorte mit je 4 Plätzen · ab 12 Jahren
  • Mobile Betreuung (MOB) – 16 Plätze verteilt auf 6 Standorte · ab 14 Jahren

Aufnahmeanfrage stellen

Schulbegleitung.

Unsere Schulbegleitung ermöglicht Kindern und Jugendlichen mit individuellen Unterstützungsbedarf eine möglichst selbstständige und gleichberechtigte Teilhabe am Schulalltag. Dabei orientieren wir uns an den persönlichen Ressourcen und Bedürfnissen des jungen Menschen. Wir geben Struktur, Orientierung und Sicherheit, unterstützen in herausfordernden Situation und fördern schrittweise die eigene Handlungsfähigkeit. Ziel ist es, Teilhabe zu ermöglichen, Selbstständigkeit zu stärken und Entwicklung zu begleiten. So viel Unterstützung wie nötig und so viel Eigenständigkeit wie möglich.

Familie+

Kinder und Jugendliche benötigen für ihre Entwicklung verlässliche Beziehungen, Sicherheit und ein stabiles familiäres Umfeld. Nicht immer können Eltern diese Voraussetzungen vorübergehend oder dauerhaft gewährleisten. In solchen Situationen bieten Pflegefamilien Kindern einen geschützten Lebensraum, in dem sie Geborgenheit, Orientierung und individuelle Förderung erfahren können.

Die Zusammenarbeit mit Pflegefamilien ist für uns ein wichtiger Bestandteil der Kinder- und Jugendhilfe. Um Pflegeverhältnisse erfolgreich zu gestalten, begleiten wir Pflegefamilien umfassend und fachlich fundiert. Bereits vor der Aufnahme eines Kindes bereiten wir interessierte Familien sorgfältig auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vor. Während des Pflegeverhältnisses stehen wir ihnen beratend zur Seite, unterstützen bei pädagogischen Fragestellungen und begleiten die Zusammenarbeit mit Herkunftsfamilien, Jugendämtern und weiteren Beteiligten.

Stationäre Familienpaten.

Unsere stationären Familienpaten bieten Kindern in akuten Krisensituationen kurzfristig einen sicheren und verlässlichen Lebensort. Sie geben Schutz, Stabilität und Orientierung, wahrend die weitere Perspektive des Kindes geklärt wird.

Diese Zeit verstehen wir nicht nur als Unterbringung, sondern als Phase der Stabilisierung und Perspektivklärung. Gemeinsam mit dem Kind, der Herkunftsfamilie, dem Jugendamt und weiteren Beteiligten betrachten wir Ressourcen, Bedarfe und Entwicklungsmöglichkeiten. Ziel ist eine tragfähige Perspektive für das Kind – sei es die Rückkehr in die Herkunftsfamilie, eine Pflegefamilie oder eine andere geeignete Form der Hilfe.

Sicherheit geben. Perspektiven klären. Übergänge verantwortungsvoll gestalten.

So läuft eine Aufnahme ab.

Erste Anfrage und erste Klärung

Jugendamt, Eltern oder die jungen Menschen selbst oder interessierte Pflegeeltern / Pflegepersonen nehmen Kontakt mit uns auf. In einem erstem Gespräch klären wir, welches unserer Angebote passend sein kann.

Kennenlernen & gemeinsame Planung

Wir lernen uns persönlich kennen, geben Einblick in das jeweilige Angebot und besprechen Erwartungen, Ressourcen und Ziele. Gemeinsam mit dem jungen Menschen, der Familie und dem Jugendamt entwickeln wir eine passende Perspektive und konkrete Hilfeplanung.

Hilfe beginnt

Es gibt feste Bezugspersonen, regelmäßige Hilfeplangespräche und – wenn nötig – Anpassungen an den Bedarfen. Wir bleiben im Gespräch mit allen Beteiligten.